Löffelschnitzer

Löffel

Herbei, herbei was Löffel sei …

Ich verwende für die Löffel das unterschiedlichste Holz. Teilweise Fundstücke, selbst geschlagene Hölzer oder aus Restbeständen befreundeter Tischler stammend, gerne auch Hölzer mit Geschichte: Eiche aus dem Rahmen einer Zellentür der früheren U-Haft in Bremen, 400 Jahre alte Spundwand von der Tiefer, Robinie aus einem Türsturz in Formine, ein Stück Theaterboden des Goethetheaters in Bremen, Hölzer von exotischen Bäumen, mitgebracht aus der Fremde durch Freunde, Astschnitte aus dem Garten, Treibgut von der Küste….

Die Hölzer sind unterschiedlich schwer zu bearbeiten. Linde ist das Holz für die Kinder und Anfänger, wenn ich nicht gerade frisches Holz zur Verfügung habe – Haselnuss, Erle, Linde – aber auch anderes Grünholz, welches ich gelegentlich auch einfriere, auf Vorrat, für spätere Löffelworkshops mit Kindern.

Exotische Hölzer soweit noch verfügbar strahlen durch die Dichte und glatte Oberfläche, die letztlich keiner Ölung mehr bedürften. Machen aber auch viel Arbeit.